skeptisCH – Folge 62: Debiasing

Tobias FüchslinBlog, Podcast, SkeptisCH6 Comments


Kognitive Verzerrungen beeinflussen uns stark – wir nehmen die Welt anders wahr, als sie ist, und wir handeln entgegen unseren eigenen Präferenzen. Darum sollten wir alle ein Interesse daran haben, kognitive Verzerrungen irgendwie unter Kontrolle zu bringen – wir sollten alle Interesse an Debiasing haben.

In Folge 62 von skeptisCH beschreiben Marko und Tobi unterschiedliche Ansätze und Strategien des Debiasing und besprechen, wie vielversprechend diese sind.

kognitive Verzerrungen, Biases, Affe, denken

Wie werden wir nur alle diese kognitiven Verzerrungen und Biases los?

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6 Comments on “skeptisCH – Folge 62: Debiasing”

  1. bin gerade durch Zufall auf eure Podcasts gestoSen. Noch keinen gehoert, aber die Themen wecken mein Interesse.
    Gerne abonniere ich podcasts und hoere sie dann auch direkt darueber.
    Leider beinhalted euer feed nur einen kurzen Kommentar und die Verlinkung auf eure webseite bzw. soundcloud.
    Soundcloud funktioniert via mobile im browser nicht sonderlich gut.
    Und die app werde ich nicht nutzten da soundcloud nicht opensource ist.

    Vielleich moegt ihr euren podcast als feed bereitstellen? 🙂
    Sodass es via app Antenna (kann ich nur jedem empfehlen) genieSbar wird.
    Darueber kann mensch dann auch bequem andere podcasts abonnieren und offline speichern, wie z.B. freie-radios.net

  2. habs jetzt gehoert und fuer gut befunden!

    Zum debiasing durch Fragen inizierteren langsameren Entscheidungsprozess wuerde ich empfehlen den status quo unterstuetzt durch die Anfangsfrage zu ueberpruefen.

    z.B. ‚Wie sicher bin ich mir dass skeptisch auf facebook und twitter zu finden ist.‘
    100%
    Warum?
    Weil getestet und gefunden.
    Was spricht dafuer/dagegen auf facebook gefunden zu werden?

  3. Pingback: Psiram » Psirama – Der Psiram-Wochenrückblick (KW38, 2017)

  4. Pingback: Debiasing“ im skeptisCH-Podcast: Wie bringt man kognitive Verzerrungen unter Kontrolle? @ gwup | die skeptiker

  5. Hallo,

    aus gegebenem Anlass habe ich mir noch mal die Folgen über den Backfire-Effekt und über Debiasing angehört. Das hat mir vieles klarer gemacht, danke dafür. Aber an einer Stelle bin ich doch skeptisch. Ihr sagt:
    „… aber nur schon dadurch, dass wir die Fragen stellen, bauen wir eben einen kleinen Zeitpuffer ein. Und dieser Zeitpuffer, der kann eben nur nützlich sein. Der kann nicht schaden.“
    Ich stelle mir vor, ich bin mit meinem Understatement-Fahrrad (Faltrad, 20″ Bereifung) auf dem Weg zur Arbeit. Ich fahre gerade mit 25 km/h durch Friedrichstal, als sich von rechts, aus der Straße mit dem Zementwerk, ein voll beladenes Betonmischfahrzeug mit hoher Geschwindigkeit nähert. Ein Impuls lässt mich nach den Bremshebeln greifen, aber ich halte ein, denn ich erinnere mich: „Wie war das noch bei Tobias Füchslin und Marko Kovic? Vor wichtigen Entscheidungen sich immer die zwei Fragen stellen.“ Und dies soll wohl eine wichtige Entscheidung sein, denn es geht um mein Leben! Also: Wie sicher bin ich mir, dass es richtig ist, jetzt beide Bremshebel bis zum Anschlag zu ziehen? Na, ich schätze mal, 99%. Warum? Na klar, wer von rechts kommt hat Vorfahrt. Kein Verkehrsschild, das es anders regelt, keine Grundstücksausfahrt. Warum dann nicht 100%? Nun, der LKW hält sich ebenfalls nicht an die Verkehrsregeln. Der fährt viel zu schnell. Hier ist Tempo 30. Wenn es zu einem Unfall kommt, trägt er eine Mitschuld. Außerdem könnte scharfes Bremsen bewirken, dass ich über den Lenker absteige und mich verle…“ Ich kann den Gedanken nicht zu Ende denken, denn ein darwinscher Selektionsmechanismus hat mich zwischenzeitlich aus dem Genpool entfernt.
    Also: Bei wichtigen Entscheidungen ist es meistens richtig, sich die beiden genannten Fragen zu stellen. Aber nicht immer und NICHT IN JEDER SITUATION!

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